Kulmbach

Tragödie im Kreißsaal – Mann verliert Frau und Kind

Tragödie im Kreißsaal – Mann verliert Frau und Kind

Kulmbach – Vergangenen Samstag erlebte ein junger Mann eine Tragöde, die das ganze Kulmbacher Krankenhaus erschüttert. Er verlor Frau und Sohn bei der Geburt.

Der Tag, an dem die Familie erweitert werden sollte, endete mit einem Schicksalsschlag. Eine 33jährige Frau und das Neugeborene sterben im Klinikum Kulmbach kurz nach der Geburt. Die Gründe für den plötzlichen Tod der Frau sind noch ungeklärt.

Samstag, 08.12.2018:Um 6 Uhr morgens machen sich Robby Handschuh und seine Frau auf ins Kulmbacher Krankenhaus zur Entbindung. An diesem Tag sei es die einzige Geburt gewesen und genug Personal da, sagt Geschäftsführerin Brigitte Angermann zu FrankenPost.de. „Ganz erfahrene Leute, über alle Berufsgruppen hinweg – dahinter stehen viele Tausend Geburten.“ Doch das Neugeborene habe bei der Geburt nicht geatmet, eine Reanimation schlug fehl.

Während sich der Vater im Nebenraum von seinem toten Sohn verabschieden wollte, treten bei seiner Frau Komplikationen auf. Auch sie stirbt. Das Klinikum selbst schaltet die Polizei ein – allen Beteiligten sei sehr daran gelegen, die Todesursache herauszufinden. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion wurde Freitag abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen uns jedoch noch nicht vor.

Posted by Judith Hobmaier in Judith Hobmaier, Panorama
Bierstadt Kulmbach

Bierstadt Kulmbach

Nicht umsonst gilt Bier in der oberen Region Frankens als Grundnahrungsmittel, denn die Oberfranken lieben Bier. So auch in Kulmbach. Die Stadt am Fuße der Plassenburg hat in Puncto Bier auch einiges zu bieten, sei es die jährlich stattfindende Bierwoche, die weit bis über die Grenzen Kulmbachs hinaus bekannt ist, oder ihre Brauereien wie Kommunbräu und die Kulmbacher Brauerei AG.

Über 35 Biersorten in Kulmbach

Die Kulmbacher Brauerei Aktiengesellschaftwurde 1846 unter dem Namen Reichelbräu von Johann W. Reichel, Johann K. Scheiding und Johann M. Hübner gegründet. Bereits 1895 erfolgte die Umwandlung in eine AG. Seit 1980 erweiterte die Brauerei ihr Sortiment durch Aufkäufe und Übernahmenvon Sandlerbräu, Kapuziner Weißbier, EKU, Sternquell und weiteren Brauereien. Beim Brauen des Kulmbacher Bieres kommen ausschließlich natürliche Rohstoffe, hauptsächlich von Lieferanten aus der Region, zum Einsatz. Auch die Mönchshof Brauerei ist eine Tochterbrauerei der AG. Die Brauerei bietet insgesamt 35 Biersorten zum Verkauf an. Als besonders speziell gilt das Starkbier EKU 28, welches jahrelang als stärkstes Bier der Welt angesehen wurde. Inzwischen wurde es jedoch vom Schorschbock (Alkoholgehalt: 57 Prozent) abgelöst.

Kulmbacher Tafel
Kommunbräu: eine Alternative zur Kulmbacher AG
Die Kulmbacher Kommunbräu besteht seit 1994. Bereits 1990 entstand an einem Kulmbacher Stammtisch die Idee, eine Alternative zum Bier der Kulmbacher Brauerei zu schaffen und selbst handwerklich gebrautes, naturbelassenes Bier zu erzeugen. Vier Jahre später probierten die Anteilseigner der in der Zwischenzeit gegründeten Genossenschaft das erste Bier der Brauerei. Inzwischen sind an der Kulmbacher Kommunbräu e.G. rund 400 Anteile gezeichnet. Neben dem hellen Bier „Bernstein“ bietet Kommunbräu jeden Monat eine andere Biersorte an, wie zum Beispiel ein obergäriges Sommerweizen oder ein ein Jahr gelagertes Doppelbock.
 
Das Bayerische Brauereimuseum in Kulmbach
 
Wer in Kulmbach mehr zum Thema Bier erfahren will, kann sich im Bayerischen Brauereimuseum Kulmbach umfassend über den schmackhaften Gerstensaft informieren. Bier und Kulmbach sind untrennbar miteinander verbunden. Genau deshalb hat uns interessiert welches Bier das Liebste der Kulmbacher ist. Um diese Frage zu klären, sind wir losgezogen, haben nachgefragt und die Ergebnisse in einem Podcast zusammengetragen.
Posted by FrederikEichstaedt in Orte, Unser Oberfranken, 0 comments