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Sandstein, Zinn und Stadtgeschichte

Sandstein, Zinn und Stadtgeschichte

Wer nach Kulmbach kommt, kann sie nicht übersehen: Die Plassenburg. Die beeindruckende Sehenswürdigkeit hat eine vielseitige Geschichte hinter sich und bietet den Besuchern weit mehr als nur eine beeindruckende Aussicht:

Posted by Marina Richtmann in Marina Richtmann, Orte, Unser Oberfranken
Der Rote Turm – Wahrzeichen neben der Plassenburg

Der Rote Turm – Wahrzeichen neben der Plassenburg

Jetzt erstrahlt er wieder in neuer Pracht.

Neben der Plassenburg ist der Rote Turm ein weiteres Wahrzeichen von Kulmbach. Er zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Nach einer umfangreichen Sanierung ist der Rote Turm wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen der Stadtführungen kann er jetzt wieder besichtigt werden.

Posted by Tanja Freiberger in Orte, Tanja Freiberger, Unser Oberfranken
Weithin sichtbar und absolut sehenswert: die Plassenburg

Weithin sichtbar und absolut sehenswert: die Plassenburg

Ungeahnte Schätze in Kulmbach

Die imposante Plassenburg ist ein Wahrzeichen Kulmbachs. Eine Besichtigung der Festung lohnt sich immer – nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische.

Hier sind spannende Informationen zur Geschichte der Burg, der Stadt und der Region zu erleben. Die Burg beherbergt vier Museen mit abwechslungsreichen Sammlungen: das Landschaftsmuseum Obermain mit wechselnden Sonderausstellungen, das Deutsche Zinnfigurenmuseum, das Museum Hohenzollern und das Armeemuseum,

In den Museen der Plassenburg finden sich manch außergewöhnliche Schätze.

Posted by Tanja Freiberger in Freizeit, Orte, Tanja Freiberger, Unser Oberfranken
Vertrauenspakt mit dem Raubtier

Vertrauenspakt mit dem Raubtier

 

 

 

Wenn Tobias Lindemann in seine Trillerpfeife bläst, spitzt Diana die Ohren. Dann läuft sie los. Sie kennt dieses Geräusch, sie kennt den Weg: Durch das hohe Gras, vorbei an den vielen Bäumen, direkt auf die Felsformation zu. Hinter dem letzten Felsbrocken macht sie Halt und lugt vorsichtig hervor. Als Lindemann ihr einen Leckerbissen zuwirft, traut sie sich näher zu kommen. Elegant schleicht sie sich den kleinen Hügel hinauf, springt auf den obersten Stein und setzt sich dort hin. Diana ist eine ausgewachsene Luchs-Dame mit hellen Augen, großen Pfoten und langen schwarzen Pinseln an ihren Ohren. Wenn sie hier auf den Felsen sitzt, wirkt sie entspannt und scheint die Sonnenstrahlen zu genießen. Trotzdem bleibt sie aufmerksam, beobachtet ihre Umgebung genau. Dass sich ein zweiter Luchs der Felsformation nähert, bemerkt sie zuerst.

Es ist Charles, Dianas Partner. 2013 wurde er geboren, er ist ein Jahr älter als Diana. Auch er tastet sich erst langsam heran bevor er schließlich zu seiner Partnerin auf die Felsen klettert. Lindemann belohnt die beiden Luchse mit toten Küken, die er ihnen zuwirft. Charles reißt das Maul auf, Diana schnappt sich das Futter elegant mit der Pfote. Tobias Lindemann dreht sich von den Luchsen weg. „Sowas gibt es nur hier“, sagt er, „nirgends sonst sind die Luchse so zutraulich und friedlich.“ Hier- das ist der Wildtierpark Mehlmeisel. Lindemann arbeitet dort als Tierpfleger, für Diana und Charles ist Mehlmeisel ein Zuhause, in dem sie sich wohlzufühlen scheinen.

Diana – eine der drei Luchse im Wildtierpark Mehlmeisel. (Bilder: Marina Richtmann)

Diana – eine der drei Luchse im Wildtierpark Mehlmeisel. (Bilder: Marina Richtmann)

Albert, Bubi, Cäsar

Neben den drei Luchsen Charles, Diana und Viktor leben im Tierpark Mehlmeisel noch viele weitere Tiere: Von Dachs Erich, Birkhahn Albert und Wildschwein Margit über Fuchs Karli und Waschbär Bubi bis hin zu den Nonnengänsen Gundel und Klaas und dem Hirsch Hubertus. Hier trägt jedes Tier einen Namen. Hubertus wurde zum Beispiel nach dem „Heiligen Hubertus“ benannt, dem Schutzpatron der Jäger. Von diesem Mann wird eine Sage erzählt: Angeblich erschien dem Jagdfrevler Hubertus ein weißer Hirsch. Nach dieser außergewöhnlichen Begegnung verschrieb er sich der Kirche und wurde zum Schutzpatron der Jäger. Der Name Hubertus passte perfekt zum Rothirsch im Wildpark – denn Hubertus ist ein weißer Hirsch, sogar der einzige weiße Rothirsch Bayerns. Er lebt hier im Wildtierpark Mehlmeisel gemeinsam mit seinen rot-braunen Artgenossen „Zaun an Zaun“ mit den Luchsen und den Wildschweinen. Heute scheint Hubertus aber keine Lust zu haben, von den Besuchern bestaunt zu werden: Der weiße Hirsch lässt sich nicht blicken.

Liebe und Ehrlichkeit gegen den Arbeitsstress

Bei Hubertus‘ Nachbarn im riesigen Wildschwein-Gehege geht gerade das Gatter auf und Tierpfleger Tobias Lindemann tritt herein. Er muss nur wenige Schritte ins Gehege machen, da kommt ihm auch schon ein Wildschwein entgegen. „Hey Ludwig!“ ruft er und geht in die Hocke. Ludwig grunzt, sein Schwanz wackelt begeistert. Lindemann fährt ihm mit der Hand durch die Borsten. Ein zweites Wildschwein nähert sich. Es ist Keiler Benedikt. Lindemann steht auf, läuft ein Stück weiter ins Gehege hinein. Benedikt folgt ihm und stupst mit der Nase an Lindemanns Fuß. Als der Tierpfleger ihn streichelt, grunzt Benedikt begeistert und wirft sich auf den Boden. Lindemann kniet sich hin und streichelt weiter. Benedikt wirkt entspannt, es scheint ihm zu gefallen. „Tiere sind ehrlich“, sagt Lindemann. „Sie machen deutlich, ob sie etwas mögen oder nicht.“ Er grinst Benedikt an, der vor ihm auf dem Boden liegt. Man merkt deutlich, dass Lindemann den Tieren vertraut – und auch, dass dieses Vertrauen auf Gegenseitigkeit beruht.

Seit einem Jahr arbeitet Tobias Lindemann hier im Wildpark Mehlmeisel als Tierpfleger. Wenn man ihn fragt, was ihm an seinem Beruf am besten gefällt, lacht er und überlegt dann kurz. „Das ist eine gute Frage“, sagt er dann. „Im Grunde ist es das, was man von den Tieren zurückbekommt. Genau das hier.“ Lindemann schaut zu dem Wildschwein vor seinen Füßen. „Wenn man bei den Wildschweinen zum Beispiel die frisch geworfenen Jungtiere anschauen darf und die Mutter einfach liegen bleibt und dir quasi sagt: Schau mal her, meine neuen Jungtiere. Das ist das schönste an diesem Beruf“, ergänzt er. Der Tierpfleger liebt seinen Job – auch wenn der ihm einiges abverlangt: „Als Tierpfleger ist man jeden Tag bei jedem Wetter draußen, die Arbeit ist körperlich sehr schwer.“ Er versorgt die Tiere, kontrolliert ihre Gesundheit, hält Führungen, organisiert Futter und pflegt die Gehege – egal ob die Sonne siedend heiß herunterbrennt oder ob der Park fast im Schnee versinkt. Die Tiere brauchen ihn. Und Tobias Lindemann ist für sie da.

Die Tiere genießen die Streicheleinheiten von Tierpfleger Tobias Lindemann.
Die Tiere genießen die Streicheleinheiten von Tierpfleger Tobias Lindemann.

Über den Köpfen der Wildschweine

Während der Tierpfleger die Wildschweine versorgt, beobachtet ihn eine Schulklasse interessiert. Die Kinder besuchen die fünfte Klasse einer Thüringer Realschule. Ihre Schullandheim-Fahrt verbringen sie im Fichtelgebirge. „Wir waren schon auf dem Ochsenkopf und auf der Luisenburg“, erzählt ein Junge, „aber heute ist der schönste Tag bis jetzt!“ Auch seine Lehrerin ist begeistert vom Wildtierpark: „Die Gehege sind groß und artgerecht. Und trotzdem kann man die Tiere von hier oben aus super betrachten.“ Hier oben – damit meint sie die großen Holzbrücken. Auf einer von ihnen steht die Schulklasse gerade. Das massive Bauwerk führt die Besucher direkt über die Tiergehege und bietet damit einen einzigartigen Ausblick über die großen Gehege.

„Schau mal, da unten sind zwei große!“ ruft ein Kind und lugt über das Geländer. Direkt unter der Brücke baden zwei Wildschweine. Von den Gästen hoch über ihnen lassen sie sich nicht stören. Auch Tobias Lindemann steht mittlerweile wieder auf der Holzbrücke. Er wirft einen prüfenden Blick ins Rotwild-Gehege. Dort scheint alles gut zu sein. Und der weiße Hirsch Hubertus? – Der lässt sich noch immer nicht blicken. „Die Tiere haben Orte, an denen sie ungestört sind. Die Gehege sind groß, die Tiere können selbst entscheiden, wo sie sich aufhalten“, erklärt der Tierpfleger und setzt seinen Rundgang fort.

Auf den Brücken über den Gehegen können die Besucher die Tiere bestens beobachten.
Auf den Brücken über den Gehegen können die Besucher die Tiere bestens beobachten.

„Respekt“ ist das Zauberwort

Für Lindemann geht es jetzt zu Charles, Diana und Viktor, den drei Luchsen. Auch Viktor hat gerade keine Lust auf Besuch. Nur Charles und Diana pirschen sich heran und springen auf die großen Felsen. Die Luchse wirken entspannt, sie sind an fremde Menschen gewöhnt. Manchmal dürfen Fotografen ins Luchsgehege. Dann posieren die Luchse, die großen Kameras klicken nah vor den Schnauzen der Tiere. „Solche zahmen Luchse habe ich sonst noch nirgends gesehen“, erzählt Lindemann. Während er spricht, dreht er sich von den Tieren weg. Diana kaut weiter genüsslich an einem Leckerli, Charles hat sich auf einen Felsen gesetzt und blickt in die Ferne. „Genau das meinte ich“, sagt der Tierpfleger. „Ich weiß genau, dass ich den Luchsen ohne Probleme den Rücken zudrehen kann. Sie respektieren uns, wir respektieren sie – das ist einfach ein wunderschönes Erlebnis!“

Er wirft Diana noch einen letzten Leckerbissen zu. Sie fängt ihn. „So, das reicht aber jetzt“, sagt Lindemann dann. „Gleich ist es vierzehn Uhr. Da führe ich eine Schulklasse durch den Park.“ Er steigt durch das hohe Gras zurück zum Gatter. Diana bleibt auf dem Felsen sitzen, Charles springt elegant nach unten und verschwindet hinter den Bäumen. Wenn Tobias Lindemann mit der Schulklasse am Gehege der Luchse ankommt, wird es wieder einige Leckerbissen geben. Ob die Luchse sich ihre Belohnungen dann abholen wollen, weiß der Tierpfleger noch nicht. Die Tiere entscheiden selbst, ob sie kommen wollen. Doch die Chancen dafür stehen gut – Denn wenn Tobias Lindemann in seine Trillerpfeife bläst, spitzt Diana meistens die Ohren. Und dann läuft sie los.

Tobias Lindemann weiß, dass Charles und Diana (hinten, von links) ihn nicht angreifen.
Tobias Lindemann weiß, dass Charles und Diana (hinten, von links) ihn nicht angreifen.

Hier befindet sich der Wildtierpark Mehlmeisel:

Posted by Marina Richtmann in Marina Richtmann, Orte, Unser Oberfranken
Bierstadt Kulmbach

Bierstadt Kulmbach

Nicht umsonst gilt Bier in der oberen Region Frankens als Grundnahrungsmittel, denn die Oberfranken lieben Bier. So auch in Kulmbach. Die Stadt am Fuße der Plassenburg hat in Puncto Bier auch einiges zu bieten, sei es die jährlich stattfindende Bierwoche, die weit bis über die Grenzen Kulmbachs hinaus bekannt ist, oder ihre Brauereien wie Kommunbräu und die Kulmbacher Brauerei AG.

Über 35 Biersorten in Kulmbach

Die Kulmbacher Brauerei Aktiengesellschaftwurde 1846 unter dem Namen Reichelbräu von Johann W. Reichel, Johann K. Scheiding und Johann M. Hübner gegründet. Bereits 1895 erfolgte die Umwandlung in eine AG. Seit 1980 erweiterte die Brauerei ihr Sortiment durch Aufkäufe und Übernahmenvon Sandlerbräu, Kapuziner Weißbier, EKU, Sternquell und weiteren Brauereien. Beim Brauen des Kulmbacher Bieres kommen ausschließlich natürliche Rohstoffe, hauptsächlich von Lieferanten aus der Region, zum Einsatz. Auch die Mönchshof Brauerei ist eine Tochterbrauerei der AG. Die Brauerei bietet insgesamt 35 Biersorten zum Verkauf an. Als besonders speziell gilt das Starkbier EKU 28, welches jahrelang als stärkstes Bier der Welt angesehen wurde. Inzwischen wurde es jedoch vom Schorschbock (Alkoholgehalt: 57 Prozent) abgelöst.

Kulmbacher Tafel
Kommunbräu: eine Alternative zur Kulmbacher AG
Die Kulmbacher Kommunbräu besteht seit 1994. Bereits 1990 entstand an einem Kulmbacher Stammtisch die Idee, eine Alternative zum Bier der Kulmbacher Brauerei zu schaffen und selbst handwerklich gebrautes, naturbelassenes Bier zu erzeugen. Vier Jahre später probierten die Anteilseigner der in der Zwischenzeit gegründeten Genossenschaft das erste Bier der Brauerei. Inzwischen sind an der Kulmbacher Kommunbräu e.G. rund 400 Anteile gezeichnet. Neben dem hellen Bier „Bernstein“ bietet Kommunbräu jeden Monat eine andere Biersorte an, wie zum Beispiel ein obergäriges Sommerweizen oder ein ein Jahr gelagertes Doppelbock.
 
Das Bayerische Brauereimuseum in Kulmbach
 
Wer in Kulmbach mehr zum Thema Bier erfahren will, kann sich im Bayerischen Brauereimuseum Kulmbach umfassend über den schmackhaften Gerstensaft informieren. Bier und Kulmbach sind untrennbar miteinander verbunden. Genau deshalb hat uns interessiert welches Bier das Liebste der Kulmbacher ist. Um diese Frage zu klären, sind wir losgezogen, haben nachgefragt und die Ergebnisse in einem Podcast zusammengetragen.
Posted by FrederikEichstaedt in Orte, 0 comments
Kulmbach

Kulmbach

Bier, Bratwurst, Plassenburg: Das sind die Dinge, die sofort in den Kopf kommen, wenn man an Kulmbach denkt. Diese Dinge sind auch durchaus wichtig, aber Kulmbach kann auch auf eine lange Geschichte zurückblicken. Denn Kulmbach wurde bereits 1035 urkundlich als „kulma“ erwähnt. Andere Quellen lassen vermuten, dass sich die ersten Kulmbacher schon um 900 in der Grünwehr und im Spiegel ansiedelten.

Kulmbach Sonnenuntergang

Viele Jahrzehnte waren die Hohenzollern eng mit Kulmbach verwoben. 1340 begann ihre Regierungszeit und damit die Blütezeit Kulmbachs. Nachdem die Zollern 1642 Kulmbach endgültig verließen, war die Stadt politisch unbedeutend.

Die "heimliche Hauptstadt des Bieres"

Kulmbach bezeichnet sich selbst als "die heimliche Hauptstadt des Bieres". Mit der Sortenvielfalt von Edelherb bis Weizen bis hin zum Bernsteinbier ist der Name auch gerechtfertigt. Die Kulmbacher Brauerei AG ist mit insgesamt 887 Mitarbeitern (Stand: 2013) einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. Und Interessierte, die mehr über die Geschichte und die Herstellung des Gerstensaftes erfahren wollen, sind im Bayerischen Brauereimuseum der Mönchshof gut aufgehoben. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Kulmbacher Kommunbräu, bekannt für das Bernsteinbier.

Stehaufmännchen Plassenburg

Von der Plassenburg aus hat man einen guten Blick über Kulmbach. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Wahrzeichen oft geschleift oder ganz zerstört. Aber immer wieder aufgebaut. Wer mehr über das Wahrzeichen Kulmbachs erfahren möchte, ist im Museum direkt auf der Burg gut aufgehoben.

Mehr zu Kulmbach: Tourist-Info

Deutsches Zinnfigurenmuseum
Einzeltickets:  3 Euro
Öffnungszeiten: Apr. - Okt. Mo-So 9-18 ;
Nov. - März  Mo-So 10-16
Adresse: Festungsberg 26
 Tel.: 09221  804 579
Internet: Dt. Zinnfigurenmuseum

Top5 
Sehenswürdigkeiten

Eisbahn 
Einzeltickets: 1,25-2,50 Euro,
Öffnungszeiten: täglich ab 14 Uhr (im Winter)
Adresse: Am Schwimmbad 26
Tel.: 09221  2657
Internet: Stadtwerke Kulmbach

Plassenburg
Einzelkarte: 3,50-4,50 Euro
Öffnungszeiten: Apr. - Okt. 9-18;
Nov.-März 10-16
Adresse: Festungsberg 26
Tel.: 09221  804 579
Internet: Plassenburg

Brauereimuseum
Einzelticket: 4-6 Euro
Öffnungszeiten: Di - So 10-17 
Adresse: Hofer Str. 20
Tel.: 09221  80514
Internet: Brauereimuseum 

Kommunbräu
Öffnungszeiten: Mo - So 10-24
Adresse: Grünwehr 17
Tel.: 09221  84490
Internet: Kommunbräu 

Posted by LauraSchmidt in Orte
Bamberg

Bamberg

Die Universitätsstadt Bamberg hat über 75 000 Einwohner. Die Altstadt ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Sie besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern Deutschlands. Darüber hinaus ist Bamberg für sein Bier bekannt. Die Stadt verfügt heute noch über elf Brauereien. Eine besondere Spezialität ist das Rauchbier.

Beliebtes Touristenziel

Auch kulturell hat die Stadt Bamberg einiges zu bieten. Im Kalenderjahr 2016 übernachteten insgesamt über eine Million Touristen in Bamberg und Umland. Neben dem über der Stadt thronenden Bamberger Dom ziehen viele weitere Sehenswürdigkeiten Touristen aus aller Welt an.

Vom idyllischen Klein Venedig über die alte Hofhaltung und den Bamberger Reiter bis hin zur majestätischen Altenburg gibt es allerhand Bauwerke und Sehenswürdigkeiten zu sehen. Insgesamt verfügt Bamberg über 1200 Baudenkmäler. Als Erzbistum besitzt Bamberg eine Vielzahl an Kirchen. Für Spaziergänger und Jogger sind in den Sommermonaten die Grünflächen im Hain und die Erbainsel beliebte Ausflugsziele.

Große Veranstaltungsvielfalt

Der Veranstaltungskalender Bambergs ist prall gefüllt. Die Bamberger Kurzfilmtage im Januar, der Weltkulturerbelauf, die Calderón-Festspiele und der Weihnachtsmarkt sind nur ein Auszug aus dem reichhaltigen Veranstaltungsrepertoire der Stadt.

Sportbegeisterte können in der Brose-Arena regelmäßig Spiele des Basketball-Serienmeisters, Brose Bamberg, ansehen. Wegen der feurigen Stimmung in der „Frankenhölle“ wird die Stadt Freak City genannt. In der Konzert- und Kongresshalle gibt es neben den Bamberger Symphonikern viele weitere Auftritte bekannter Künstler zu sehen. Bamberg ist in jedem Fall immer eine Reise wert.

Mehr zu Bamberg: Tourist-Info

Bamberger Nachtwächter
Einzeltickets: 5-10 Euro
Öffnungszeiten: ab 19/21 Uhr
Treffpunkt: Geyerswörthstraße 5
Tel.: 0951 1892518 oder 0178 4265004
Internet: Nachtwächter

 

Top 5
Sehenswürdigkeiten

Bierschmeckertour Bamberg
Einzeltickets: 25,50 Euro
Kontakt: Geyerswörthstraße 5
Tel.: 0951 2976200
Internet: Bierschmecker Tour

ETA Hoffmann Theater
Einzeltickets: variabel
Öffnungszeiten Ticketverkauf: Di-Sa ab 11 Uhr; Mi 16-18 Uhr
Adresse: ETA-Hoffmann-Platz 1
Tel.: 0951 873030
Internet: ETA Hoffmann Theater

Fränkisches Brauereimuseum
Einzeltickets: ab 3,50-4 Euro
Öffnungszeiten: Mi-Fr 13-17 Uhr; Sa, So und Feiertag 11-17 Uhr
Adresse: Michaelsberg 10f
Tel.: 0951 53016
Internet: Brauereimuseum

Schiffsrundfahrt Fritz Kropf
Einzeltickets: 5-10 Euro
Abfahrtszeiten: Mai-Oktober 11-16 Uhr
Adresse: Kapuzinerstraße 5
Tel.: 0951 26679
Internet: Schiffsrundfahrt Kropf

Posted by FrederikEichstaedt in Orte